Seekrankheit

Was ist Seekrankheit?

Wenn wir auf dem Meer sind, bewegt sich die ganze Zeit das Schiff, also der Boden unter einem, doch ist dies für das Auge nicht erkennbar, was zu Unwohlsein führen kann. Viele Symptome sind mit einfachen Verhaltensmassnahmen im wahrsten Sinne des Wortes umschiffbar.  Sobald man merkt, es wird einem flau im Magen ist es wichtig, dass man sofort reagiert und die Tätigkeit, die man verrichtet an die frische Luft verschiebt oder sogar unterbricht. Unser Gehirn lässt sich nicht so leicht von seiner Empfindung wegbringen und wenn das Gefühl entstanden ist, dass das Auge und unser Gleichgewichtsorgan unterschiedliche Signale aussenden, führt dies zu Verwirrung und unser Körper reagiert mit Schwindel, Uebelkeit bis hin zum Erbrechen.

Die Konzentration auf den Horizont und das Wasser normalisiert die Empfindungen wieder und ein kleiner Snack unterstützt dabei.

Angst vor dem ungewissen, den Gefahren auf dem Meer kann auch zu Symptomen der Seekrankheit führen. Die beruhigende Ausstrahlung des Skippers, ein gutes Gespräch mit einer anderen Person oder eine beruhigende Session mit der Lieblingsmusik mit einem Blick auf die Weiten des Meeres tun das Wesentliche dazu und die Entspannung folgt.

Die beste Vorbeugung ist das richtige Verhalten in der Situation und vor allem bei ersten Anzeichen sofort zu reagieren und nicht zuzuwarten, hilft fast immer.

Aus pharmazeutischer Sicht ist ausreichende Versorgung mit Vitamin C und Ingwer in Teeform oder als Lutschpastillen eine gute Möglichkeit. Bei stärkeren Symptomen ist das Medikament Stugeron zu empfehlen, welches das Innenohr besänftigt und so Ruhe in die Angelegenheit bringt.

Seekrank heisst also auf keinen Fall nicht segeln können und einem großartigen Segeltrip steht nichts im Wege.

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